Reflexion auf der Brücke
Starkes Umgebungslicht und Reflexionen von Wasserflächen können den nutzbaren Kontrast von ECDIS-, Radar- und Navigationsanzeigen verringern. Die Ablesbarkeit ist am vorgesehenen Stack und Blickwinkel zu messen.
Cockpit-Instrumente und Schiffsmonitore stellen hohe Anforderungen an Ablesbarkeit, Klima- und Vibrationsfestigkeit. Wir entwickeln Bonding-Stacks, deren Eignung für Salznebel, Druck- und Temperaturwechsel sowie mechanische Lasten projektbezogen geprüft werden kann.
Diese Seite beschreibt typische Anforderungen an Navigations- und Brückendisplays. Aktuell liegt auf dieser Website kein freigegebener Marine-Kundenfall mit veröffentlichten Mess-, Salzsprühnebel-, Vibrations- oder IEC-60945-Prüfergebnissen vor. Konkrete Materialaufbauten, Grenzwerte und Nachweise werden deshalb nicht pauschal zugesagt, sondern im realen Projekt mit Systemhersteller und Prüfstelle festgelegt.
Auf hoher See und in 10.000 Metern Höhe gelten andere physikalische Gesetze als am Boden.
Displays mit Luftspalt (Air Gap) sind hier anfällig für gefährliche Ausfälle.
Das Problem: Kondensation und Korrosion.
Druck- und Temperaturwechsel können Feuchtigkeitstransport, Kondensation und Materialbelastungen begünstigen. Ob Salz oder Feuchtigkeit in ein Gerät eindringen, hängt vor allem vom vollständigen Gehäuse-, Dichtungs- und Schnittstellenkonzept ab.
Starkes Umgebungslicht und Reflexionen von Wasserflächen können den nutzbaren Kontrast von ECDIS-, Radar- und Navigationsanzeigen verringern. Die Ablesbarkeit ist am vorgesehenen Stack und Blickwinkel zu messen.
Bei schnellen Klimawechseln kann eingeschlossene Feuchtigkeit an kühleren Flächen kondensieren. Optical Bonding entfernt den inneren Luftspalt als mögliche Kondensationsstelle; das Gesamtgerät bleibt separat zu bewerten.
Helikopter-Rotoren oder Schiffsmotoren erzeugen anwendungsspezifische Schwingungen. Der vollständige Display-Aufbau muss mit definiertem Montagezustand und Prüfprofil qualifiziert werden.
Wir füllen den optischen Luftspalt. In Verbindung mit einem geeigneten Gehäuse- und Dichtungskonzept lässt sich das Gesamtsystem auf die jeweilige Umgebung auslegen und anschließend prüfen.
Das Füllen des optischen Zwischenraums verhindert Luftzirkulation zwischen Display und Deckglas. Ob das vollständige Gerät bei Rapid Decompression, Temperaturwechsel oder salzhaltiger Gischt trocken und funktionsfähig bleibt, muss mit Gehäuse, Dichtungen und Schnittstellen geprüft werden.
Bonding kann zusätzliche Grenzflächenreflexionen reduzieren. Für helle Sonnentage und Nachteinsätze werden Kontrast, Dimmung, Blickwinkel und gegebenenfalls NVIS-Kompatibilität am vollständigen optischen Stack spezifiziert und geprüft.
Vom Cockpit bis zur Yacht.
PFD (Primary Flight Displays) und MFDs mit projektspezifischen Anforderungen an Vibration, Druck- und Temperaturwechsel.
Chartplotter, Radar und Sonar auf offenen Brücken (Flybridge), deren Ablesbarkeit und Umgebungsbeständigkeit unter den vorgesehenen Bedingungen geprüft werden müssen.
Seat-Back Screens in der Kabine mit projektspezifischen Anforderungen an Splitterschutz, Optik und Integration.
Portable Navigationsgeräte für Segler und Piloten; Sturz- und Dichtheitsziele werden am Gesamtgerät geprüft.
Wir konfigurieren den Stack anhand der relevanten Luftfahrt- und Marine-Prüfanforderungen.
Integration von ITO-Beschichtungen oder Mesh-Gittern im Bonding-Stack zur Abschirmung elektromagnetischer Störungen (wichtig für Funk).
Blockierung von Infrarot (Hitze) und UV-Strahlung, um das LCD-Panel in großen Höhen oder südlichen Gewässern zu schützen.
Auswahl geeigneter Silikone oder Acrylate anhand von Temperaturbereich, Haftung und mechanischer Belastung; Eignung am Muster validieren.
Verwendung dünnerer Gläser oder spezieller Kunststoffe (Polycarbonat) mit Bonding zur Gewichtsreduktion im Flugzeug.
Optimierung des Stacks für Nachtsicht-Kompatibilität und sehr geringe Helligkeitsstufen ohne Farbverfälschung.
PCAP-Controller-Tuning für Bedienung bei Gischt oder Regen ("Water Rejection").
Temperaturstürze und Druckunterschiede können Kondensation begünstigen. Der Fachartikel erklärt, wie Optical Bonding den inneren Luftspalt als mögliche Kondensationsstelle entfernt und welche Risiken im Gesamtgerät dennoch geprüft werden müssen.
Artikel lesen: Fogging verhindernDO-160 (Luftfahrt) oder IEC 60945 (Marine)? Wir klären die Normen und Umweltbedingungen.
Vorauswahl von Kleber und Glas für die vorgesehenen Tests; die Eignung wird durch Materialnachweise und Prüfungen bestätigt.
Fertigung von Mustern für vereinbarte interne oder externe Qualifizierungsprüfungen.
Umfang von Rückverfolgbarkeit, Prüfprotokollen und Konformitätsdokumenten wird im Auftrag verbindlich festgelegt.
Die Vergilbungsneigung hängt von Klebstoff, UV-Dosis, Temperatur und Einsatzdauer ab. Wir wählen geeignete Materialien aus; die erforderliche UV- und Alterungsbeständigkeit wird projektbezogen spezifiziert und geprüft.
Das ist mit einem geeigneten Polarisationskonzept möglich. Lesbarkeit und möglicher Black-Out-Effekt hängen von Display-Polarisation, Zusatzfolien, Blickwinkel und Brille ab und werden am Muster geprüft.
Ja, sofern Sensor, Controller, Firmware, Deckglas und Erdung gemeinsam abgestimmt werden. Water-Rejection und Bedienbarkeit bei Regen oder Gischt müssen mit dem vorgesehenen Medium und Einbau getestet werden.
Lassen Sie Anforderungen und Prüfpfad frühzeitig gemeinsam bewerten.
Lassen Sie uns über Ihre Anforderungen an Druck, Salz, Klima und Vibration sprechen. Wir entwickeln einen Bonding-Ansatz für den vereinbarten Prüf- und Qualifizierungspfad.
Wir unterstützen Sie mit Dokumentation und Know-how.
Kompetent & Schnell.